Francis Lombardi

Francis Lombardi Corso Casale 34, Vercelli Italia

Firmensitz:
Via Trino
Vercelli
(1971–1976)

Werk:
Corso Casale 34
Vercelli
(bis 1971, frühere Adresse)

Francis Lombardi, Bild 8 von 28

Francis Lombardi hat diverse Auto umgebaut, darunter auch einige auf Fiat 500 Basis.

Geschichte

Die Carrozzeria Francis Lombardi war ein italienischer Karosseriebauer und Kleinserienhersteller mit Sitz in Vercelli im Piemont.

Gegründet wurde sie 1947 von Carlo Francesco Lombardi (1897–1983), genannt Francis. Er war im Ersten Weltkrieg Jagdflieger, flog 295 Einsätze, errang acht Luftsiege und wurde dreimal mit der Silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. 1938 gründete er in Vercelli die Flugzeugfabrik AVIA (Azionaria Vercellese Industrie Aeronautiche); aus ihr stammt unter anderem das Sportflugzeug AVIA FL.3. Nach dem Zweiten Weltkrieg richtete er den Betrieb auf den Karosseriebau um.

Bekannt wurde die Carrozzeria mit Sonderaufbauten auf Fiat-Basis:

  • Fiat 500 «My Car» – die gehobene Ausführung des 500 mit festem Dach oder Faltdach. Das erfolgreichste Modell des Hauses: in den 1960er-Jahren trug es eine Jahresproduktion von rund 6000 Fahrzeugen.
  • «Lucciola» – viertürige Umbauten, ab 1957 auf dem Fiat 600, später auch auf Fiat 850 und Fiat 127.
  • Lombardi Grand Prix – ein eigenständiges Heckmotor-Coupé auf Basis des Fiat 850, bis 1972 in kleinen Stückzahlen gebaut und auch unter anderen Namen verkauft, unter anderem als OTAS und als Abarth.

1963 baute Lombardi im Auftrag des Vatikans eine verlängerte Fiat 2300 mit Glasdach für Papst Paul VI. Sie gilt als erstes eigentliches Papamobil.

1973 wurde der Betrieb eingestellt.

Die Fahrzeuge

Drei Modelle sind hier beschrieben: der My Car, die gehobene Ausführung des Fiat 500 mit festem Dach oder Faltdach; der Pick Up; und das Coupé Coccinella.

Die Originalprospekte zum My Car stehen unter Dokumentation.

Fiat 500
Überblick

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