Ghia
Carrozzeria Ghia
Firmensitz:
Via Agostino da Montefeltro
Torino
(ab 1957)
Werk:
Via Tommaso Grossi
Torino
(1944–1954, frühere Adresse)
Giacinto Ghia gründete die Carrozzeria 1916 in Turin. Ein Luftangriff zerstörte das Werk 1943; Ghia starb im folgenden Jahr, und Mario Boano und Giorgio Alberti übernahmen die Firma. 1948 entstand in Aigle in der Schweiz die Filiale Ghia-Aigle; sie wurde 1953 eigenständig. In den 1950er-Jahren machte Luigi Segre sie international bekannt – mit Entwürfen für Chrysler und dem Karmann Ghia für Volkswagen. Nach Segres Tod 1963 wechselte die Carrozzeria mehrmals den Besitzer: 1967 kaufte sie Alejandro de Tomaso, 1970 kam sie zu Ford.
Auf dem Fiat 500 zeigte Ghia am Turiner Salon 1957 den Ghia Jolly. Auf der Giardiniera folgten der Ghia Jolly Giardiniera und der Pick-up Ziba, der 1961 am Turiner Salon stand.
Die Fahrzeuge
Ghia Jolly und Ghia Jolly Giardiniera mit den Registern der bekannten Wagen, der Ghia Jolly Elektro, ein Umbau aus jüngerer Zeit, der Ziba, und unter Dokumentation der Prospekt zum Ziba und alte Fotos.
Fiat 500 Spider von Ghia-Aigle
Pietro Frua zeichnete den Spider auf dem Fiat 500, gebaut hat ihn Ghia-Aigle. Er stand am Turiner Salon 1957 und blieb ein Einzelstück.