Aldo Cavallini
Italienischer Meister der Formula Monza 1973
Cavallini fuhr für die Scuderia Giovanni Salvati. Sein Wagen hatte zuvor Franco Bosio gehört und wurde an ihn verkauft; er fuhr ihn bis 1978.
1973 – das goldene Jahr
Cavallini gewann beides: den Trofeo Cadetti mit 42 Punkten und die Coppa C.S.A.I. Im selben Jahr ging der Konstrukteurstitel an LAB. Seinen Motor bearbeitete Franco Alloni, 1973 und 1974.
Die Bilanz jener Saison: von neun Rennen gewann er drei, stand fünfmal auf dem Podest und wurde nie schlechter als Sechster.
Davor sah es anders aus. Nach zwei Jahren mit unzähligen technischen Schwierigkeiten dachte er ernsthaft ans Aufhören; der Bericht, aus dem diese Angaben stammen, widmet der Rolle seiner Frau Tina einen eigenen Abschnitt.
Der Titel beendete zugleich seine Zeit in der Klasse: wer gewonnen hatte, durfte nicht mehr in ihr antreten — sie galt als Ausbildungsklasse. Also ging auch Cavallini in die grösseren Formeln.
Die Urkunden
Vier Papiere halten es fest. Die Commissione Sportiva Automobilistica Italiana stellte ihm am 24. April 1974 in Rom ein Diploma di Merito ed Onore aus, als «vincitore della Coppa C.S.A.I. F. Monza 1973». Die Scuderia Giovanni Salvati ehrte ihn als «campione italiano form. Monza 1973». Der Automobile Club di Milano zeichnete ihn ebenfalls aus. Und die Scuderia Castellotti in Lodi stellte ihm am 26. Januar 1979 ein Diplom für die Vereinsmeisterschaft 1978 aus — das letzte Jahr, in dem er den Wagen fuhr.
In den Ergebnislisten
1971 steht er mit fünf Punkten, 1972 als Sechster mit zwölf Punkten, damals auf Repetto.
In der Siegerbilanz von LAB steht er mit drei Rennsiegen an dritter Stelle, hinter Luigi De Negri und Alberto Colombo.