Marcello Rosei
Bergmeister, und zweimal knapp am Titel vorbei
Rosei war schnell und hatte selten Glück. 1971 wurde ihm ein Sieg aberkannt, dazu kamen Missgeschicke im Rennen und im Zeittraining; in der Coppa nazionale CSAI blieb Rang zwei hinter Domenico Tagliabue. 1973 stand er sechsmal auf dem Podest und verlor den Schlusslauf um ein Zehntel, 25’11″3 gegen 25’11″2. «Der grosse Verlierer dieser Meisterschaft», nannte ihn der Bericht.
Er kam aus Bresso bei Mailand. 1971 wurde er italienischer Bergmeister der Formel 850 auf Ol-Ga und ging danach in die Formel 3; Geldmangel brachte ihn zurück in die Formula Monza. Bei Regen zählte er zu den Besten.
1973 fuhr er Repetto und Daco und wurde mit achtunddreissig Punkten Zweiter hinter Aldo Cavallini. Die Scuderia Varazze Corse, für die er startete, war ein Freundeskreis, entstanden dort, wo er die Ferien verbrachte.
Belegte Einsätze
| Jahr | Anlass | Wagen | Rang | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1970 | 7. Lauf, 3. Batterie | Thiele | 2 | |
| 1970 | 7. Lauf, Finale | Thiele | 12 | |
| 1971 | Endstand der Meisterschaft | — | 4 | 23 |
| 1973 | Schlusslauf, Finale | Daco | 2 | |
| 1973 | Endstand der Meisterschaft | — | 2 | 38 |