DyWa
Pietro Egidio Monguzzi, genannt Dydo
Der Name setzt sich aus zwei Rufnamen zusammen: DY steht für Dydo, den Übernamen von Pietro Egidio Monguzzi, WA für Walter Nebuloni, den Bruder seiner Frau. Nebuloni stieg früh wieder aus, der Name blieb.
Monguzzi arbeitete als Mechaniker im Autodrom von Monza und war daneben auf den Transport von Rennwagen zu Ausstellungen und Messen spezialisiert. Ab 1969 baute er selbst: zuerst eine Formel 2, ab 1972 eine Formel 5000 mit Chevrolet-Motor, die 1973 in Zolder debütierte. Später kamen Formel Aurora, Formel 1 und Formel 3000 dazu.
Der DYWA-Cosworth 08 von 1979 war in Zolder für Alberto Colombo gemeldet, kam aber nie zum Einsatz. Der DYWA F.1 0010 fuhr im Juni 1980 mit Piercarlo Ghinzani beim Gran Premio Lotteria in Monza, 37 Sekunden hinter der Bestzeit, und wurde danach nicht mehr eingesetzt. Der Wagen blieb in der Werkstatt in Canegrate stehen. 1985/86 baute Monguzzi ihn für die Formel 3000 um und nannte ihn Montecarlo GP 001; in Imola fuhr ihn Fulvio Ballabio, ein Getriebeschaden beendete den Versuch vor der Qualifikation.
Monguzzi lebt noch und restauriert heute March-Alfa-Romeo-IndyCars.
In der Formula 875
In den Ergebnis- und Nennlisten der Formula 875 kommt der Name DyWa nicht vor.
Das Fahrzeug selbst belegt die Klasse: Für das Fahrgestell 006 hat die CSAI am 13. Juni 1980 ein Ursprungszeugnis auf die Marke DYWA ausgestellt, ausdrücklich für die Formula Monza. Als Motor ist der Zweizylinder der Fiat 500 Giardiniera eingetragen, als Getriebe das Fiat-Getriebe mit vier Gängen und Rückwärtsgang. Der Wagen ist unrestauriert, trägt die Startnummer 13 und kein Herstellerschild.