BET 500
Βιοτεχνία Ελληνικών Τρικύκλων (B.E.T.)
Firmensitz:
Athen (GR)
(BET 500: 1973 bis Mitte der 1970er-Jahre)
Die Βιοτεχνία Ελληνικών Τρικύκλων (B.E.T., sinngemäss «Werkstatt für griechische Dreiräder») in Athen baute seit der Nachkriegszeit leichte dreirädrige Nutzfahrzeuge auf Motorradbasis. Gründer Petros Konstantinou stellte 1965 einen ersten dreirädrigen Personenwagen mit einem BMW-Motorradmotor von 125 cm³ vor – davon blieb es bei einem einzigen Fahrzeug.
Der BET 500
1973 folgte der BET 500. Er übernahm den Heckmotor des Fiat 500 und trug eine Metallkarosserie mit Platz für bis zu fünf Personen. Konstantinou suchte Abnehmer für die Produktionsrechte im Ausland; Gespräche mit einer südafrikanischen Firma über Export oder eine Verlagerung der Fertigung blieben ohne Ergebnis. Mitte der 1970er-Jahre endete die Produktion.
Die Bauart
Die Bauart zeigen erhaltene Fotos: ein einzelnes Vorderrad in einer motorradähnlichen Gabel, zwei Räder hinten und dahinter der Motor hinter einem Blech mit Kühlschlitzen. Zwei Exemplare sind fotografisch dokumentiert – ein beiges und ein rotes.
Widersprüchliche Angaben
In verschiedenen Quellen gehen die Angaben auseinander: Genannt werden 15 gebaute Fahrzeuge, andernorts zehn tatsächlich zugelassene. Das Produktionsende wird mit 1975 oder mit 1976 angegeben. Und während der Fahrzeughistoriker Lambros Skartsis schreibt, der BET 500 habe als einziger wirklich griechischer Familienwagen eine staatliche Typengenehmigung erhalten, berichten griechische Fahrzeugseiten das Gegenteil – die fehlende Genehmigung sei der Grund für das Scheitern gewesen. Die meisten Darstellungen im Netz gehen letztlich auf dieselbe Wurzel zurück: das Buch «Made in Greece» von Lambros S. Skartsis und Georgios A. Avramidis (Typorama, Patras 2003).