Sessa Idrogetto Piaggio

Barche Sessa Idrogetto Piaggio

Das gezeigte Boot gehört zu einer der spannendsten Episoden der italienischen Freizeit-Nautik der 1970er-Jahre: dem Jet-Antrieb im Kleinboot.

Werft und Zusammenarbeit mit Piaggio

Das Boot stammt von der italienischen Werft Sessa, der späteren Sessa Marine. In den 1970er-Jahren arbeitete die Werft eng mit Piaggio zusammen – deshalb steht das Piaggio-Wappen direkt neben dem Sessa-Schriftzug.

1973 war Sessa die erste italienische Werft, die den neuen Piaggio-Antrieb serienmässig in kompakte Sportboote einbaute.

Der Antrieb

Angetrieben wurden die Boote von einem Piaggio-Bootsmotor, gekoppelt an einen Wasserstrahlantrieb (idrogetto) des amerikanischen Herstellers Berkeley. In Italien liefen diese Einheiten deshalb als «idrogetti Piaggio-Berkeley».

Die Anlage leistete rund 35 PS, wovon etwa 20 PS am Strahlantrieb ankamen. Der Vorteil des Wasserstrahls: Fahren im flachen Wasser, ohne Propeller am Heck.

Die Modelle

Am Bootssalon von Genua 1973 zeigte Sessa zwei Boote mit dem Piaggio-Berkeley-Antrieb:

  • Mambo Jet – 4,50 m
  • Gabbiano – 3,90 m

Quellen

Barche Magazine, Bericht vom Bootssalon Genua 1973 · Yacht Digest, Geschichte von Sessa Marine · Sessa-Katalog 1973 (Cinisello Balsamo).

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